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Improvisation in der Alten Musik 2026 - Für Einsteiger und Fortgeschrittene

Start/Ende: 13.02.2026 - 15.02.2026

Zielgruppe

Musiker*innen, die sich für Alte Musik begeistern (Amateur*innen, Studierende und Profis) – Vorerfahrung in Improvisation ist nicht notwendig
Info

Stimmtonhöhe des Kurses ist nach Absprache 415/440 Hz. Bitte bringen Sie eigene Instrumente mit; Tasteninstrumente sind vor Ort vorhanden.
Termine

FR, 13.02.2026 17:00 - SO, 15.02.2026 13:00
Anmeldeschluss

10.01.2026
Kursplätze

21
Ort

Musikakademie Rheinsberg
Kategorie

Instrumente & Ensemblespiel
Preis

189,00€ Kostenbeitrag inkl. ÜN/VP im DZ (ermäßigter Preis)235,00€ Kostenbeitrag inkl. ÜN/VP im EZ (ermäßigter Preis)231,00€ Kostenbeitrag inkl. ÜN/VP im DZ (Normalpreis)277,00€ Kostenbeitrag inkl. ÜN/VP im EZ (Normalpreis)
Kursbeschreibung

Alte Musik reicht über das schriftlich Fixierte weit hinaus – und das macht oft am meisten Spaß. Historisch informiert und gleichzeitig spielerisch die Musik des 17. und 18. Jahrhundert lebendig machen zu können, ist Ziel dieses Kurses. Dafür betrachten Sie mit Martin Erhardt – einem der profiliertesten Dozierenden für Improvisation in Deutschland – Diminutionen, Kanon-Improvisation und den Umgang mit Ostinatobässen. Die Kursteilnehmer*innen bilden während des Wochenendes entsprechend ihres Vorwissens und ihrer instrumentalen/vokalen Fähigkeiten kleine Ensembles, in denen sie gemeinsam an den kleinen und großen Herausforderungen der Improvisation in Alter Musik knobeln.

Der Kurs kann mit modernem und historischem Instrumentarium besucht werden.

Förderung durch den Freundeskreis

In finanziellen Härtefällen besteht die Möglichkeit, für diesen Kurs eine Ermäßigung des Kostenbeitrags beim Freundeskreis der Musikakademie Rheinsberg zu beantragen. Kontaktieren Sie uns hierfür unter akademie@musikkultur-rheinsberg.de. Wenn Sie selbst Mitglied im Freundeskreis werden möchten, um anderen eine Kursteilnahme zu ermöglichen, freuen wir uns ebenfalls über Ihre Nachricht.​

Dozierende

Martin Erhardt

Martin Erhardt widmet sich gleichermaßen Kunst und Pädagogik, Theorie und Praxis, Improvisation, Komposition und Interpretation in Mittelalter, Renaissance und Barock. Seit 2009 unterrichtet er historische Improvisation an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig, sowie seit 2006 Blockflöte und Musiktheorie am Konservatorium in Halle. Auch war er von 2006 bis 2024 Dozent an der Hochschule für Musik Weimar.

Meisterkurse leitete er u.A. an den Instituten in Lyon, Strasbourg, Leuwen, Frankfurt, Hamburg, Rheinsberg, Berlin, Linz, Wien, Zürich, Basel und Genève.

Er ist stets darum bemüht, jenseits von terminologisch abgegrenzten Fächern ein umfassendes Gesamtbild der Musik zu vermitteln, welches spieltechnische und kompositorische Fähigkeiten, musikalische Vorstellungskraft und Kreativität, Ästhetik und Wissen miteinander verknüpft.

Neben seinen Unterrichtstätigkeiten konzertiert er als Blockflötist, Cembalist, Organist, Portativspieler und Sänger, unter Anderem beim Festival Itinéraire baroque, Périgord; Fêtes de l’Âne, Sens; Festival de musique improvisée Lausanne; Zamus Festival Köln und dem Musikfest Eichstätt. Immer wieder tritt er beim Bachfest Leipzig, bei den Händel-Festspielen Halle und dem Heinrich Schütz Musikfest auf. Mit seinen Ensembles all’improvviso, Nusmido und mit Miyoko Ito zusammen entstanden CD-Publikationen.

Geboren 1983 im oberfränkischen Kronach, waren die wichtigsten Lehrer auf seinem Weg Prof. Myriam Eichberger (Blockflöte, Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar), Prof. Bernhard Klapprott (Cembalo/hist. Tasteninstrumente, ebenda), Prof. Maurice van Lieshout und Prof. Dr. Rebecca Stewart (Frühe Modale Musik, Fontys Conservatorium Tilburg).

Er ist der Autor des Lehrbuchs „Improvisation mit Ostinatobässen“ und Direktor von EX TEMPORE (Leipziger Improvisationsfestival für Alte Musik). 2022 erschienen seine Transkriptionen von Bachs Englischen Suiten für Blockflöte Solo, und 2023 legte er seine Rekonstruktion von John Dunstaples Missa da gaudiorum premia vor.


http://www.improfestival-leipzig.de/