Navigation

»LA BELLE DANSE« - Kompaktkurs Barocktanz

KURSNUMMER: 260417

Zielgruppe

Tanzbegeisterte Laien, Musik-, Tanz- und Instrumentalpädagog*innen an allgemeinbildenden Schulen oder Musikschulen, Musiker*innen im Bereich der Alten Musik, Interessierte und Neugierige
Termine

FR, 17.04.2026 17:00 - SO, 19.04.2026 13:00
Anmeldeschluss

22.03.2026
Kursplätze

10/12 belegt
Ort

Musikakademie Rheinsberg
Kategorie

Musiktheater & Bühne, Schule & Musikschule, Kulturelle Vielfalt & Teilhabe
Preise

139,00€ Kostenbeitrag exkl. ÜN/FR; inkl. Mahlzeiten179,00€ Kostenbeitrag inkl. ÜN/VP im DZ (ermäßigter Preis)225,00€ Kostenbeitrag inkl. ÜN/VP im EZ (ermäßigter Preis)
Ermäßigungsberechtigt sind Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sowie Schüler*innen, Auszubildende und Studierende bis 27 Jahre.
221,00€ Kostenbeitrag inkl. ÜN/VP im DZ (Normalpreis)267,00€ Kostenbeitrag inkl. ÜN/VP im EZ (Normalpreis)
Ansprechpartner*innen

Fragen zu Unterkunft, Verpflegung und Rechnungslegung:
Birgit Gabel, Viola Wangler
gaeste@musikkultur-rheinsberg.de


Kursbeschreibung

»Nichts ist dem Menschen so unentbehrlich wie der Tanz«, wusste bereits vor mehr als 300 Jahren der französische Komödiendichter Molière. Und recht hatte er wohl, denn Tanzen zählte zu den Lieblingsbeschäftigungen keines Geringeren, als Ludwigs XIV. Und es war Versailles, von wo sich neben Kunst, Architektur und Musik auch die vornehme Art des französischen Tanzes »Belle Danse« bald an Höfen in ganz Europa verbreitete. Tanzregeln und Choreographien sind uns sehr detailliert überliefert.

Dieser Kurs bietet die einmalige Möglichkeit, die höfische Eleganz Versailles im Ambiente der Rheinsberger Schlossanlage zu erleben: Mit Mareike Greb – Spezialistin für historischen Tanz – lernen Teilnehmende das kennen, was man heute unter dem Begriff »Barocktanz« versteht, den Tanzstil der zweiten Hälfte des 17. und frühen 18. Jahrhunderts. Tänze wie Bourrée, Menuett, Gavotte, Courante oder Sarabande, sind sicher vielen bekannt. Als Bestandteil französischer Suiten sind sie aus dem Instrumentalunterricht an Musikschulen nicht wegzudenken.

An diesem Wochenende wollen wir uns mit viel Freude dem Tanz widmen, charakteristische Schrittkombinationen der verschiedenen französischen Tänze kennenlernen und mit Hintergrundwissen zu Gesellschaft, Benimm und Kultur das Bild dieser Zeit vervollständigen.

Vorkenntnisse werden nicht erwartet: Als Einstieg in den Barocktanz richtet sich dieser Kurs ausdrücklich sowohl an interessierte und tanzbegeisterte Laien, als auch an Berufsmusiker*innen, Musik- und Tanzlehrkräfte sowie Instrumentalpädagog*innen, die über die körperliche Erfahrung Barockmusik besser verstehen möchten. Struktur, Schwerpunkte und Tempi der verschiedenen Tänze lassen sich dabei unmittelbar nachvollziehen – eine Erfahrung, die wertvolle Anregungen für die musikalische Interpretation barocker Suiten-Sätze und die instrumentalpädagogische Arbeit ermöglicht.

Zusatzinformationen

​Wenn Sie an einer Teilnahme im Rahmen der Anerkennung als zweitägige Fortbildung für Musikschullehrkräfte durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) oder als Ergänzungsangebot für Lehrkräfte durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) im Land Brandenburg interessiert sind, wenden Sie sich bitte gern an unser Akademie-Team: akademie@musikkultur-rheinsberg.de

Impressionen
Dozierende

Mareike Greb

Mareike Greb ist freischaffende Tänzerin, Schauspielerin und Wissenschaftlerin mit Wohnsitz in Leipzig. Nach einer Ballettausbildung begann sie bereits in ihrer Jugend, sich der historischen Tanzkunst und Aufführungspraxis zu widmen, und lernte neben ihrer Mitgliedschaft im Ensemble Tourdion (Saarland) unter anderem bei Lieven Baert, Véronique Daniels, Markus Lehner, Barbara Sparti, Kaj Sylegard und Béatrice Massin.

Mareike Greb lehrt an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn-Bartholdy« Leipzig und ist als Künstlerin national und international sowohl solistisch als auch in diversen Ensembles tätig. Seit ihrem Studium der Theaterwissenschaften, Musikwissenschaften und Komparatistik an der Universität Leipzig als Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes beschäftigt sie sich außerdem wissenschaftlich intensiv mit den Tänzen und der Musik von der Frühen Neuzeit bis zum Barock. Wissenschaft, Recherche und langjährige Praxis bilden eine unzertrennliche und wichtige Einheit.