Chorsänger*innen aller Niveaustufen, Chorleiter*innen, Musiklehrer*innen, Personen in Sprechberufen, Interessierte und Neugierige
FR, 06.03.2026 17:00 - SO, 08.03.2026 13:00
Chor- & Vokalmusik, Lebenslanges Musizieren
139,00€ Kostenbeitrag exkl. ÜN/FR; inkl. Mahlzeiten179,00€ Kostenbeitrag inkl. ÜN/VP im DZ (ermäßigter Preis)225,00€ Kostenbeitrag inkl. ÜN/VP im EZ (ermäßigter Preis)Ermäßigungsberechtigt sind Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sowie Schüler*innen, Auszubildende und Studierende bis 27 Jahre. 221,00€ Kostenbeitrag inkl. ÜN/VP im DZ (Normalpreis)267,00€ Kostenbeitrag inkl. ÜN/VP im EZ (Normalpreis)
Fragen zu Unterkunft, Verpflegung und Rechnungslegung:
Birgit Gabel, Viola Wangler
gaeste@musikkultur-rheinsberg.de
Fragen zu Kursinhalten:
Marcus Friedrich
akademie@musikkultur-rheinsberg.de
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Sie sind Chorsänger*in und möchten sich stimmlich verbessern? Oder haben Sie längere Zeit nicht gesungen und suchen nach einer Möglichkeit, wieder einzusteigen? Oder sind Sie Chorleiter*in und wünschen sich neue Impulse für die chorische Stimmbildung? Vielleicht stoßen Sie aber auch in Ihrem Sprechberuf häufig an die stimmliche Belastungsgrenze?
Dieser Basiskurs richtet sich ausdrücklich an Interessierte aller Niveaustufen, die Freude am Singen haben und mehr über die Funktionsweise ihrer Stimme erfahren möchten. Begleitet durch ein Team professioneller Chor- und Gesangspädagog*innen haben Teilnehmende ein ganzes Wochenende lang Gelegenheit, das eigene »Instrument« besser kennenzulernen, auszuprobieren und bisher vielleicht verborgenes Potenzial zu entdecken. Daneben können kreative und leicht zu erlernende Übungen zur Verbesserung von Körperhaltung, Atem- und Stimmtechnik noch weit über das Kursende hinaus beitragen. Außerdem beinhaltet der Kurs…
- Tipps für das Aufwärmen, zur Verbesserung der Kondition, zum Umgang mit Erkältungskrankheiten und zur Gesunderhaltung der Stimme;
- Übungen zur Nutzung körpereigener Resonanzräume für einen volleren Klang und zur stimmlichen Entlastung beim Singen und Sprechen;
- Übungen für einen ausgeglichenen Übergang zwischen Brust- und Kopfstimme sowie zur Bewältigung von hohen und tiefen Lagen;
- spannende Einblicke in die stimmliche Anatomie sowie verständlich erklärte Fachausdrücke aus den Bereichen Stimmkunde und Stimmbildung.
Neben der Freude am gemeinsamen Singen sind Chorsänger*innen eingeladen, Noten aus ihrem aktuellen Repertoire mitzubringen, um gezielt an schwierigen oder exponierten Passagen zu arbeiten.
Annette Rheinhold
Annette Reinhold studierte Gesang und Gesangspädagogik an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn-Bartholdy« in Leipzig. Bereits während ihres Studiums war sie an den Opernhäusern in Dessau, Leipzig, Weimar, Potsdam und Halle zu Gast. Zudem führte ein erstes festes Engagement sie an das Theater der Stadt Cottbus. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Karriere lag auf dem Konzertgesang. So kann sie unter anderem auf Engagements am Gewandhaus zu Leipzig, an der Kölner und Berliner Philharmonie, am Schauspielhaus Berlin und der Konzerthalle Hamburg sowie auf die Zusammenarbeit mit renommierten Knabenchören wie dem Dresdner Kreuzchor oder dem Thomanerchor Leipzig verweisen. Regelmäßig war sie zu Musikfestivals nach Heidelberg, Göttingen und Schwetzingen sowie zu den Händelfestspielen in Halle und zum Bachfest ihrer Heimatstadt Leipzig eingeladen. Heute widmet sich Annette Reinhold verstärkt der Gesangspädagogik. Viele ihrer Schüler*innen studieren inzwischen selbst an renommierten Musikhochschulen, darunter in Dresden, Leipzig oder Köln. Mit ihrer pädagogischen Expertise und vielfältigen praktischen Erfahrungen begleitete sie unter anderem Ensembles wie den Landesjugendchor Sachsen, die städtischen Kinder- und Jugendchöre der Schola Cantorum Leipzig oder die Chöre des Leipziger Gewandhauses und ist darüber hinaus gern gesehener Gast bei gesangspädagogischen Workshops und Fortbildungen.
Stefanie Schuster-Smits
Die deutsch-niederländische Sopranistin Stefanie Smits studierte zunächst Gesangspädagogik an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe und wechselte nach ihrem Abschluss an die Hochschule für Darstellende Kunst und Musik in Frankfurt am Main. 1997 war sie Preisträgerin beim »Maria-Callas-Grand Prix« in Athen. Noch im gleichen Jahr wurde sie als »Donna Anna« für Katharina Thalbachs »Don Giovanni« in Berlin sowie für die Titelrolle in Puccinis »Tosca« an die Norske Opera Oslo verpflichtet. 2001 erhielt sie für die Darstellung der »Elisabeth« in Richard Wagners »Tannhäuser« den Theaterpreis des Landestheaters Coburg sowie ein Stipendium der Richard-Wagner-Stiftung Bayreuth. Von 2000 bis 2005 war Stefanie Smits am Landestheater Coburg engagiert und gastierte darüber hinaus u. a. an den städtischen Theatern in Lübeck, Linz, Kaiserslautern, Regensburg und Bremen sowie an den Staatstheatern in Mainz und am Gärtnerplatz in München. 2010 war sie als Solistin an der Seite von Hans Sotin und den Bochumer Sinfonikern in der Philharmonie Köln sowie mit Brittens »War Requiem« und Mendelssohns »Paulus« am Konzerthaus Berlin zu hören. Zuletzt überzeugte sie an den Städtischen Bühnen Münster mit Beethovens »Leonore«, den Mozart-Partien der »Donna Anna« und »Vitellia«, als »Sieglinde« in Loriots »Der Ring an einem Abend« am Theater Hagen, als »Rosalinde« und »Erste Dame« am Volkstheater Rostock sowie als »Tosca« am Theater Münster. Von Mai bis Juli 2023 war sie Ensemblemitglied der Schönebecker Sommeroperette. Seit 2012 unterrichtet Stefanie Smits Gesang am Institut für Musik und Musikwissenschaft der TU Dortmund. Seit 2018 ist sie als Gesangspädagogin und Stimmbildnerin an der Schola Cantorum in Leipzig und seit dem Wintersemester 2022/23 als Lehrbeauftragte am Institut für Gesangspädagogik an der BTU Cottbus-Senftenberg tätig.
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