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From Early Career to Future Stage - Panel-Diskussion: Trends, neue Formate und Strukturwandel

KURSNUMMER: 260223

Weitere Informationen

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
Kooperationen

Opera Collective Ireland
Termine

MO, 18.05.2026 von 19:00 - 20:30
Anmeldeschluss

18.05.2026
Kursplätze

max. 100 Plätze
Ort

Online
Kategorie

Musiktheater & Bühne, Wettbewerbe & Stipendien
Preise

0,00€ Kostenfrei
Ansprechpartner*innen

Fragen zu Kursinhalten:
Sina Schmidt
akademie@musikkultur-rheinsberg.de

Veranstaltungsdetails

Im Rahmen des zweiten öffentlichen Online-Panels des deutsch-irischen Erasmus+-Projekts »Opera Bridge – From Early Career to European Stage« widmen wir uns den Zukunftsperspektiven des Musiktheatersektors. Unter dem Titel »From Early Career to Future Stage: Trends, neue Formate und Strukturwandel« diskutieren wir mit internationalen Expert*innen über die Transformation des Berufsbildes.

Wie verschieben sich die Anforderungen an Opernsänger*innen im Zuge des digitalen Wandels und veränderter Marktstrukturen?

Eine These ist, dass zunehmend eine Verschiebung weg von klassischen Ensemble-Karrieren hin zu vielfältigen, freiberuflichen Tätigkeiten stattfindet, was nicht nur neue unternehmerische Kompetenzen, sondern auch eine Erweiterung der künstlerischen Ausdrucksmittel erfordert. Wir werfen einen besonderen Blick auf immersive und experimentelle Formate, die neue performative und technische Fähigkeiten – »Future Skills« – voraussetzen.

Nach Impulsen aus den Bereichen Regie, digitale Szenografie, Forschung und Management laden wir das Publikum ein, gemeinsam über die notwendige Weiterentwicklung der Karrierewege im Kultursektor zu debattieren.

English

As part of the second public online panel of the German-Irish Erasmus+ project »Opera Bridge – From Early Career to European Stage«, we will explore the future perspectives of the sector. Under the title »From Early Career to Future Stage: Trends, New Formats, and Structural Change«, we will discuss the transformation of the profession with international experts.

How the requirements for opera singers are shifting in the wake of digital transformation and changing market structures?


The transition from traditional ensemble careers to freelance portfolio existences requires not only new entrepreneurial skills but also an expansion of artistic means of expression. We will take a special look at immersive and experimental formats that demand new performative and technical abilities – »Future Skills«.
Following inputs from the fields of directing, digital scenography, research, and management, we invite the audience to join a debate on the necessary evolution of career paths in the cultural sector.



Themenschwerpunkte
  • Transformationen: Vom Ensemble-Modell zur Freelance-Realität
  • Strukturwandel & Absicherung: Rahmenbedingungen für nachhaltige Karrieren (u. a. Grundeinkommen)
  • »Future Skills«: Neue performative Anforderungen und digitale Kompetenzen

English
  • Beyond the Ensemble: Artistic Freedom or Economic Exploitation?
  • Structural Change & Alternative Social Security Models
  • »Future Skills«: Cultures of Digitality
Referent*innen
Gefördert von
Logo Erasmus+ EU

Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen der Autorin oder des Autors bzw. der Autorinnen oder Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können dafür verantwortlich gemacht werden.

Dozierende

Tom Creed

Tom Creed zählt zu den führenden Opern- und Theaterregisseuren Irlands und setzt sich besonders für neue Stücke und Opern von aufstrebenden sowie etabliertenAutor:innenundKomponist:innenein. Seine Inszenierungen waren an allen bedeutenden irischen Theatern und Festivals zu sehen – sowie international in über 30 Städten auf drei Kontinenten.Als Regisseur bewegt er sich weltweit an der Schnittstelle von Oper, Theater und Festivalmanagement. Er war künstlerischer Leiter des CorkMidsummerFestivals und inszenierte u. a. für die IrishNational Opera und das Théâtre de laVille in Paris. Sein Fokus liegt auf zeitgenössischen Produktionen und der Entwicklung innovativer Aufführungsformate, die klassische Strukturen mit modernem Storytelling verbinden.Tom Creed ist Mitglied des Fachbeirats von CultureIrelandsowie Vorstandsmitglied des GAZE Film Festival und des Performing Arts Forum. Von 2016 bis 2022 war er zudem Mitglied des Lenkungsausschusses der National CampaignfortheArts.
https://tomcreed.org/

Dr. Jenny Dagg

Dr.Jenny Daggist Sozialwissenschaftlerin und forscht an der MaynoothUniversity (Irland) zu prekären Arbeitsverhältnissen im Kultursektor. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die wissenschaftliche Begleitung des Pilotprojekts zum Grundeinkommen für Künstler*innen in Irland (Basic Income for the Arts). Sie bringt eine fundierte Perspektive auf die notwendigen sozialpolitischen Rahmenbedingungen ein, die für den Strukturwandel im europäischen Kulturbetrieb essenziell sind.
https://www.maynoothuniversity.ie/people/jenny-dagg

Franziska Ritter

Franziska Ritter ist Bühnenbildnerin, Forscherin und Dozentin in den Bereichen Kunst, Kultur und Theater. Nach ihrem Architekturstudium in Berlin und London gründete sie gemeinsam mit anderen den Masterstudiengang Bühnenbild Szenischer Rauman der Technischen Universität Berlin, wo sie als akademische Mitarbeiterin arbeitet. Sie lehrt und forscht zu Konzertdesign, Szenografie, Theaterarchitektur und Bühnentechnik an verschiedenen internationalen Hochschulen. Daneben ist Franziska Ritter Flötistin und künstlerische Leiterin von 1:1 CONCERTS– dem kleinsten, aber intensivsten Konzertformat der Welt. Zudem entwickelt sie partizipative Community-Projekte wie die »Soziale Symphonie« in der Elbphilharmonie Hamburg. 2019 gründete sie digital.DTHG– das digitale Kompetenzzentrum der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft. In ihrem ersten Forschungsprojekt »Im/materialTheatreSpaces« untersuchte sie die Potenziale immersiver Technologien wie VR und AR für das Theater.

Prof. Dr. Thomas Schmidt

Prof. Dr. Thomas Schmidtist Professor für Theater- und Orchestermanagement an der HfMDK Frankfurt. Als ehemaliger Geschäftsführender Intendant des Nationaltheaters Weimar verfügt er über tiefgehende Praxiserfahrung. In seinen Publikationen analysiert er kritisch Machtstrukturen und den Reformbedarf an deutschen Bühnen. Sein Fokus liegt auf einem modernen Management-Verständnis, das Diversität und flache Hierarchien als Basis für einen zukunftsfähigen Kulturbetrieb sieht.